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Freund Supiran spricht über Senioren und Computer

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Peter Supiran - Senioren und digitale Medien

Freund Supiran beginnt seinen Vortrag mit der Erläuterung, dass es sich nicht um einen Expertenvortrag handele, sondern um den Vortrag eines engagierten Nutzers ("user"). Für ihn ist die Beschäftigung mit der EDV-Technik eine Möglichkeit, einen gesellschaftlichen Abriss zwischen den Generationen zu vermeiden. Er betont außerdem die vielfältigen, zum Teil sogar kostenlosen Kommunikationsmöglichkeiten mit Hilfe des neuen Mediums. Gründe, sich mit Computern und dem Internet zu beschäftigen, gibt es nach Meinung des Referenten genug, auch für Senioren bzw. - etwas weiter gefasst - die Generation 50 plus. So dient der Compunter beispielsweise dazu, mit der Informationsgesellschaft im privaten und öffentlichen Bereich Schritt zu halten; die Kommunikation mit Verwandten, Freunden, Behörden, Geschäftspartnern etc. aufrecht zu erhalten; zur Reiseplanung und zum Fahrscheinkauf; zu Recherchen in allen Wissensgebieten; zur Erstellung, Bearbeitung und Dokumentierung von Texten, Kalkulationen und Präsentationen; zum Ordnen und Bearbeiten von Fotos und schließlich auch für Spiele. Nach diesem Abriss über die Möglichkeiten der EDV-Nutzung erläutert der Referent sehr praxisnah, welche unbedingten Voraussetzungen notwendig sind, um sich erfolgreich mit Computern und dem Internet zu beschäftigen. Neben den technischen Voraussetzungen betont Freund Supiran die Notwendigkeit einer kompetenten Anleitung. Dazu können Kurse bei der Volkshochschule und bei Privatanbietern ebenso dienen wie die Anleitung durch eigene Kinder oder Enkel oder auch rotarische Freunde mit PC-Kompetenz. Gut gefallen hat Freund Supiran auch das Buch "Opa - das kannst Du auch! Mein Enkel erklärt mir den Computer." An den interessanten und praxisnahen Vortrag schließt sich eine Diskussion insbesondere über die Sicherheit der Abwicklung von Bankgeschäften mit Hilfe des Internets an. Auf entsprechende Nachfrage erläutert Freund Wöhlert, dass das zur Zeit praktizierte i-TAN-Verfahren indiziertes Tan-Verfahren) mit der Notwendigkeit der Eingabe einer bestimmten Nummer aus einer dem Bankkunden zugesandten Liste sich als bislang sehr sicher erwiesen hat.

Es gab bislang einen einzigen Betrugsfall im Bereich der Speyerer Sparkasse, der aber darauf zurückzuführen war, dass der Bankkunde auf eine betrügerische Aufforderung per mail seine TAN-Liste in ein von Betrügern zugesandtes Formular eingetippt hatte. Freund Wöhlert erklärt, dass auf Aufforderungen per mail, Geheimnummern oder ähnliches anzugeben, niemals reagiert werden darf. Diese sog. Fishing-Fälle nehmen zu. Freund Münchbach vermerkt dazu, dass aus seiner beruflichen Sicht solche Betrugsfälle auch erfolgreich waren ohne Mitwirkung des Users, also ohne Eingabe von Geheimcodes in eine gefälschte Bankenabfrage. Dies war vor der Einführung des aktuellen i-TAN Verfahrens offenbar möglich. Die Sicherheitsvorkehrungen werden ständig weiterentwickelt. Freund von Arnim fragt, ob und wie spezielle Computerviren - sog. Trojaner - den eigenen PC ausspionieren können. Üblicherweise sind Trojaner in email-Anlagen versteckt, da es sich um Ausführungsdateien (exe-Dateien) handelt. Sie können also nur dann aktiv werden, wenn die entsprechende email-Anlage geöffnet wird. Dies sollte unterlassen werden, wenn der Absender nicht bekannt ist. Falls die Anlage trotzdem geöffnet werden soll, sollte ein aktualisiertes Virenschutzprogramm die Anlage vor dem Öffnen gezielt prüfen. Dass solche Virenschutzprogramme ohnehin grundsätzlich vorhanden sein sollten, ist allgemein bekannt. Diskutiert wird, dass das beliebte und kostenlose Kommunikationsprogramm Skype die Virenschutzmechanismen der PCs aufhebe. Es wird deswegen empfohlen, nur PCs zur Kommunikation mit Skype zu verwenden, die keine sensiblen Daten enthalten. Schließlich taucht noch die Frage auf, was DSL bedeutet. Wikipedia schreibt dazu: Digital Subscriber Line (DSL) (englisch für Digitaler Teilnehmeranschluss) bezeichnet eine Reihe von Übertragungsstandards der Bitübertragungsschicht, mit der Daten mit hohen Übertragungsraten (bis zu 210 Mbit/s) über einfache Kupferleitungen wie die Teilnehmeranschlussleitung gesendet und empfangen werden können. Das ist eine wesentliche Verbesserung gegenüber Telefonmodem- (bis zu 56 kbit/s) und ISDN-Verbindungen (mit zwei gebündelten Kanälen 128 kbit/s).
Mittwoch, 7. Januar 2009/web481
Letzte Änderung: 18.12.09/web481
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