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Bildillustration

Mit Rotary nach Kentucky
Reisebericht eines Speyerer Teilnehmers am GSE-Austausch

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Nachrichtenbild Mit dem Group-Study-Exchange Programm (kurz GSE) unterstützt Rotary ein einzigartiges Bildungsprogramm, das es jungen Berufstätigen ermöglicht, während eines meist vierwöchigen Gastaufenthaltes die kulturellen sowie berufsbezogenen Bräuche anderer Länder kennen zu lernen.
In diesem Rahmen brachen wir am 28.04.2007 als eine Gruppe von vier Teilnehmern aus dem Distrikt 1860 nach Kentucky/USA auf. Unsere Gruppe wurde von Gustav Schrank, langjähriger Oberbürgermeister von Hockenheim und Mitglied des RC Hockenheim, geleitet. Teilnehmer waren Kerstin Theilmann, PR Consultin nominiert durch den RC Bad Bergzabern, Peter Stöckel, Diplom-Chemiker nominiert durch den RC Ingelheim und ich selbst, Axel Nickles, Zahnarzt in Speyer, entsendet durch den RC Speyer.

Mit großer Vorfreude aber auch einer gewissen Anspannung hatte wir diese Reise nach einer intensiven Vorbereitungsphase angetreten. Keiner von uns war sich ganz im Klaren darüber, was ihn erwarten würde. Denn als eine der Besonderheiten am GSE-Programm ist es vorgesehen, dass nach Möglichkeit alle Reisenden bei Gastfamilien der lokalen RC untergebracht werden.

Einmal angekommen, zerstreuten sich alle Unsicherheiten umgehend und wichen einer Begeisterung und Bewunderung für unsere amerikanischen Gastgeber. Es wurde an nichts gespart um uns den Aufenthalt so interessant und angenehm als möglich zu gestalten. Ein hochinteressantes Programm mit kulturellen, landschaftlichen, beruflichen und sportlichen Höhepunkten war minutiös arrangiert worden. So besuchten wir neben mehreren RC-Treffen und der Distriktskonferenz in Bowling Green die Geburtsstätte Abraham Lincolns, das Muhammad Ali Museum, das bekannte Kentucky Derby, Fort Knox, namhafte Bourbon-Destillerien, die Mamoth Cave Höhlen und vieles, vieles mehr.

Bei so vielen Kilometern auf den Straßen durch Kentucky, Indiana und Tennesse blieb dennoch sehr viel Zeit für den Gedankenaustausch innerhalb der rotarischen Familien. Regelmäßig waren gemeinschaftliche Abende in privater Atmosphäre organisiert und Familienfreunde geladen worden, um Neuigkeiten und Interessantes jeder Art aus Deutschland zu erfragen. Politisches wie weltanschauliche Fragen wurden ebenso diskutiert wie auch das Bild Amerikas im Ausland immer wieder Anlass zu Nachfragen seitens der Amerikaner gab.

Nach dieser intensiven Zeit in den amerikanischen Familien sind mir neben all den Sehenswürdigkeiten und Eindrücken vor allem die herzlichen und zuvorkommenden Menschen in Kentucky in freudiger Erinnerung geblieben. Die entgegengebrachte Gastfreundschaft und Offenheit hat mich nachhaltig beeindruckt. Jeder, der die Möglichkeit zu solch einer Erfahrung geboten bekommt, sollte seine Chance ergreifen.

In herzlicher Verbundenheit

Axel Nickles

Freitag, 7. Mai 2010/web481
Letzte Änderung: 12.05.10/web481
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