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Knapp 900 begeisterte Zuhörer folgten dem Konzert in der Dreifaltigkeitskirche. Der Erlös des Konzerts ist für die Musikschule Speyer bestimmt. In seiner Begrüßungsansprache wies der diesjährige Präsident des Rotary Clubs Speyer, Klaus Wörner, daraufhin, dass das Engagement des Clubs vielschichtig sei und Projekte in der Stadt und der Region, aber auch im Ausland wie zum Beispiel in Nepal umfasse. Angesichts der jüngsten Katastophe in Haiti helfe Rotary selbstverständlich auch dort. Präsident Wörner bedankte sich bei den Gästen für ihr Kommen und ihren Beitrag. Sein Dank galt auch dem rotarischen Organisationskommitee, wie jedes Jahr geleitet von Thomas Grebner.
Es spielte zunächst das Streichorchester der Musikschule Speyer unter Leitung von Daniel Spektor. Die Darbietung anspruchsvoller Werke von Händel, Geminiani und Vivaldi durch die jungen Künstler begeisterte das Publikum. Die Solistinnen Corinna Günth, Annabelle Gensel, Eva-Maria Rillig, Jeanne Gensel und Annika Pazer haben ihre Ausbildung über die Musikschule Speyer erhalten. Beim Wettbewerb "Jugend musiziert" sind sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden.
Als jüngste Solisten spielten Paul Stauch (10 Jahre, Speyer) und Clara Borggrefe (11 Jahre, Würzburg) das Doppelkonzert von Vivaldi. Pauls erster Geigenlehrer war Dinu Hartwich von der Musikschule Speyer, Clara wurde in Würzburg unterrichtet. Inzwischen gehören beide der Frühförderklasse für Hochbegabte der Musikhochschule in Würzburg an. Ihr fachlich hoch qualifizierter Lehrer ist der bekannte Geiger Professor Conrad von der Goltz. Beide haben ebenfalls mehrere Preise beim Wettbewerb "Jugend musiziert" erspielt.
Nach der Pause erfüllten die kraftvollen, aber zum Teil auch leisen Töne der Residence-Brass Academie aus Würzburg den Kirchenraum. Die Residence-Brass-Academie unter Leitung von Prof. Andreas Kraft ist ein Ensemble aus Meisterklasse Studenten der Musikhochschule Würzburg. Die Besetzung ist Trompeten, Posaunen, Horn und Tuba. Dargeboten wurden Werke aus verschiedenen Stilepochen von Richards, Langford und Gade. Wie gut dies ankam, zeigte der laute und anhaltende Beifall. |