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Berufsdienst
Experten der Mainzer Rotary-Clubs beraten Zwölftklässer

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Unter Federführung von Barbara Mathea vom RC Mainz 50° Nord fand am 4.2.2010 erneut die Berufsberatung für Schüler der Jahrgangsstufe 12 der Mainzer Gymnasien in der Industrie- und Handelskammer am Mainzer Schillerplatz statt. Seit über 10 Jahren veranstalten die Mainzer Rotary-Clubs diese Berufsinformation für Mainzer Schülerinnen und Schüler, dieses Jahr erstmals unterstützt durch die neu gegründeten Rotary-Clubs Mainz-Rheinhessen und Mainz-Aurea Moguntia.

Experten beraten Zwölftklässer – Berufsinformation der Mainzer Rotary-Clubs

Der Wunschberuf? Für viele Jugendliche ist auch ein Jahr vor dem Abitur noch gar nicht klar, welches Studienfach und welchen Beruf sie anstreben. Neben den persönlichen Neigungen und Begabungen spielen die Einstel-lungsaussichten und Verdienstmöglichkeiten eine Rolle. Viele sind aber auch unsicher, wie der Wunschberuf in der alltäglichen Realität aussieht, wie die Arbeit sich gestaltet, welche Anforderungen tatsächlich gestellt werden. Bei allen diesen Fragen ist das Gespräch mit einem Experten aus dem entsprechenden Beruf hilfreich.

Hier setzt ein Angebot der fünf Mainzer Rotary-Clubs an, das sich seit über 10 Jahren etabliert hat und sehr gut angenommen wird. Einmal im Jahr bieten sie für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 der Mainzer Gymnasien und der IGS eine Berufsinformationsveranstaltung an. Das Besondere an diesem Angebot ist die authentische Information aus der Berufspraxis. Einen Abend lang stehen den Jugendlichen rund 70 Vertreterinnen und Vertreter der unterschiedlichsten Berufssparten zum Gespräch zur Verfügung, Studierende und junge Berufstätige ebenso wie erfahrene Führungskräfte. So können die Schülerinnen und Schüler Eindrücke aus der konkreten Berufspraxis gewinnen, aber auch ihre persönlichen Fragen zu Ausbildung, Studiengängen, Berufseinstieg und Beschäftigungschancen stellen. Darüber hinaus nutzen nicht wenige auch die Gelegenheit, mit Personalchefs oder Ausbildungsleitern weitere persönliche Gespräche oder gar Praktika oder „Schnuppertage“ in Betrieben zu vereinbaren.

Auch in diesem Jahr fand die Veranstaltung große Resonanz. Mehr als 400 Schülerinnen und Schüler nahmen das Angebot der Rotary-Clubs an und kamen in die Räume der IHK, um mit den Experten aus insgesamt 12 Berufsgruppen ins Gespräch zu kommen. Spitzenreiter im Interesse der Jugendlichen waren in diesem Jahr die Gruppen „Medien“, mit dem Schwerpunkt auf journalistischen Berufen, sowie „Bundeswehr, Polizei, zivile Luftfahrt und Flugsicherung“. Sehr gefragt war auch der Bereich „Medizin, Zahnmedizin, Pharmazie".

Pressestimmen:

08.02.2010 – MAINZER ALLGEMEINE ZEITUNG


550 Schüler nutzen Berufsberatung


(bkn). "Sie wissen, dass die Wahl ihres Berufes eine entscheidende Weichenstellung darstellt", begrüßt der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rheinhessen, Dr. Harald Augter, rund 550 Schüler. Die Zwölftklässler der Gymnasien werden seit über 10 Jahren regelmäßig zum Berufsgruppen-Meeting eingeladen, das die fünf Mainzer Rotary-Clubs veranstalten. Und so trafen an diesem Abend 550 Jungen und Mädchen auf 70 Berater. Ärzte, Architekten, Steuerberater, Lehrer, fast jede Berufsgruppe war vertreten. Die Schüler hatten sich für je eine Gruppe in zwei Beratungsrunden angemeldet. Die meisten Anmeldungen gingen für die Gruppe der journalistischen Berufe ein, wo auch Monika Nellessen, Lokalchefin dieser Zeitung, Fragen beantwortete. Eine Gruppe ebenfalls klassischer Traumberufe, nämlich die medizinischen, landete auf Platz drei des Interesses.

Gedacht war ein Frage- und Antwortspiel, doch die Schüler trauen sich anfangs nicht recht. Nachdem das Eis gebrochen war, wurden die Fragen speziell, nach Studienschwerpunkten oder Praktika, denn die Schüler waren gut vorbereitet: "Wir waren schon beim Offenen Tag an der Uni." Interessanter war nun das persönliche Gespräch. Ines Willershausen ist Ende 20 und bereits Zahnärztin. "Ich habe nach dem Abi angefangen und in der Regelstudienzeit von fünf Jahren das Studium absolviert." Manchmal ist der Weg in den Traumberuf doch nicht weit.

Sonntag, 7. Februar 2010/web844
Letzte Änderung: 09.02.10/web844
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