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PRPORT Rheinland-Pfalz vom 31.05.2011
Indien zu Gast in Mainz-Bingen



Im Rahmen des diesjährigen „Group Study Exchange-Programms“ (GSE) waren die beiden Rotary Clubs Bingen und Ingelheim für fünf Tage Gastgeber für ein Team aus dem indischen Rotary Distrikt 3170. Der Teamleiter und die vier jungen Berufstätigen waren privat bei Familien untergebracht. Der Aufenthalt soll den Gästen die Möglichkeit bieten, Auslands- und Berufserfahrung zu sammeln.
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Auch in der Kreisverwaltung in Ingelheim machte die Gruppe und ihre Betreuer, den Rotariern Ernst Keppler und Prof. Dr. Rolf Mengel, Station. Dort begrüßte Landrat Claus Schick die Delegation, stellte den Landkreis Mainz-Bingen und die Kreisverwaltung vor und beantwortete zahlreiche Fragen zu politischen und wirtschaftlichen Themen. Die Gäste trugen sich in das Gästebuch des Landkreises Mainz Bingen ein.
Neben dem Besuch in der Kreisverwaltung hatten die deutschen Gastgeber
ein reichhaltiges Programm zusammengestellt bei dem Beruf und Kultur gut
gemischt waren. So standen Firmenbesuchen (Boehringer Ingelheim, ZDF,
WIV Wein international), aber auch die Sehenswürdigkeiten der Region,
wie etwa die Kaiserpfalz Ingelheim, die Skulpturenausstellung in Bingen,
das Kloster Eberbach, das Musikmuseum in Rüdesheim, das Schloss
Johannisberg oder der Stefansdom in Mainz sowie das Gutenbergmuseum auf
dem Programm.
Umgekehrt lernten die Rotarier einiges hinzu hinsichtlich der
kultureller Vielfalt, Geschichte, Wirtschaft und Naturschönheiten
Indiens. Das Land besitzt eine Fläche in etwa so groß wie Europa,
gleichzeitig sind 40 Prozent der Menschen dort jünger als 15 Jahre. Und
gerade auch die engen Bindungen innerhalb der indischen Großfamilien
sorgten für Erstaunen, als das jüngste Mitglied des Teams erzählte, zu
seiner Hochzeit seien 3000 Gäste gekommen.
Nach dem Besuch in der Region standen für die indische Delegation dann
noch Visiten in Darmstadt, Heidelberg und Mannheim auf dem Programm,
bevor es nach insgesamt vier Wochen im District 1860 wieder zurück nach
Indien geht. Das Zwischenfazit nach dem Besuch in Bingen und Ingelheim
formulierte Sandra Da Cunha: „Wir fühlten uns sehr wohl hier, sind von
der Gastfreundschaft überwältigt und danken Rotary International, dass
es solch ein GSE-Programm für junge Menschen gibt
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Dienstag, 31. Mai 2011/HJ
Letzte Änderung: 23.11.11/HJ
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